Pferdedecken: Wie werden Regendecken befestigt?

Regendecke
Da das Pferd fast den ganzen Tag auf der Weide, im Freien, verbringt ist es meist schutzlos den Launen des Wetters ausgesetzt und kann schlechten Wetterbedingungen kaum entgehen. Um diesem Problem Abhilfe zu schaffen, ist eine Regendecke für Pferde zu empfehlen. Durch eine Regendecke bleibt das Pferd nicht nur trocken sondern kann seine Körpertemperatur besser bzw. leichter regulieren.
Oft muss bei schlechtem Wetter auf den Ausritt des Pferdes verzichtet werden. Dies ist nicht nur für das Pferd belastend sondern auch für den Reiter. So gehört eine Pferdedecke zur Grundausstattung dazu, um dem Pferd den nötigen Ausritt zu ermöglichen. Besonders in Deutschland ist diese nötig, da im Herbst und Frühjahr eine nasse Witterung zum Alltag gehört.
Regendecken sind in verschiedenen Größen erhältlich, so wie bei Kleidung beim Menschen. Es muss auf die verschiedene Größe geachtet werden, damit vom Jungtier bis zum ausgewachsenen Hengst oder einer Stute wirklich jedes Pferd perfekt geschützt ist.
Wenn die richtige Pferdedecke angeschafft worden ist, stellt sich oft die Frage wie man diese korrekt auf dem Pferd anbringt:
Pferdedecken sind zusammen mit an der Decke befestigten Schließvorrichtungen erhältlich. Es wird unterschieden zwischen Decken mit Klettverschlüssen oder Gurten mit Schnallen. Generell gibt es keinen gravierenden Unterschied, die Wahl der Verschlussart ist letztlich eine Frage des Geschmacks und wie gut man mit welcher Variante zurecht kommt. Allerdings sollte beachtet werden, dass Klettverschlüsse sauber gehalten werden müssen, da die sonst nicht mehr effizient schließen. Besonders in Verbindung mit Heu, Gräsern und den Haaren des Pferdes kann dies sehr aufwendig sein.
Weiterhin wird zwischen verschiedenen Verschlusspunkten unterschieden. Verschlüsse an den Beinen sind weniger zu empfehlen, da diese oft zu einer Gefahr für Pferd und Reiter werden. Geeigneter sind Verschlüsse an Bauch und Brust, in Kombination mit einem Schweifverschluss. Diese Variante gilt am wenigsten Anfällig für ein Verrutschen der Decke. So genannte Ganzkörperdecken verfügen meist über zusätzliche Verschlüsse an Kopf und Hals des Tieres.
Generell ist zu beachten, dass die Verschlüsse der Pferdedecke keinerlei Behinderung für das Pferd darstellt. So dürfen diese weder beim Stehen des Tieres noch beim Liegen drücken. Dies äußert sich meist in Druckstellen. In diesem Fall ist eine Verletzungsgefahr gegeben, die nicht unterschätzt werden sollte. Auch auf überstehende Gurtenden muss geachtet werden, die einfach in einer Schlaufe befestigt werden.
Hier finden Sie eine große Auswahl an Regendecken in unterschiedlichen Größen..