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Voltigieren als Turniersport

 

Das Voltigieren wurde lange Zeit nur als Vorbereitung zum Reiten und als spielerische Annäherung an das Pferd benutzt. Es gibt hier sowohl Einsteiger- und Anfängergruppen, als auch Einzelvoltigierer. Die Turniere finden auf Landes- und Kreisebene statt aber auch als Wettbewerbe. Diese finden zum Großteil im Schritt statt. Doch schon seit einigen Jahren gilt Voltigieren als Turniersport. Hier wird Voltigieren auf höchstem Niveau betrieben und als schwieriger Leistungsport gesehen. Denn Voltigieren fordert den Sportler in vielerlei Hinsichten, wie kaum eine andere Sportart. Im Voltigieren geht es im Gleichgewicht, Kraft, Spannung, Beweglichkeit, Ausdauer, Rhythmusgefühlt, Vertrauen, Mut und Kreativität. Natürlich zählen auch das gemeinsame Turnen in der Gruppe und das Versorgen des Pferdes zum Voltigieren.

Jedes Turnier ist für eine andere Richtung. Es gibt Einzel, Doppel und auch Gruppenvoltigieren. Die Gruppen bestehen aus mehreren Mitglieder und jeweils einer Ersatzperson. Das Doppel wird manchmal auch strikt nach Geschlechtern getrennt und dann als Pas de deux ausgeschrieben. Bei Turnieren auf Championbasis werden die Einzelwettbewerbe nach Geschlechtern getrennt ausgerichtet. Europa gilt als Mittelpunkt im Voltigiersport, doch auch außerhalb Europas gibt es sehr gute Gruppen und Einzelvoltigiere. Die bekanntesten Länder der Welt, im Voltigieren, sind die USA, Australien, Brasilien, Südafrika oder Argentinien.
Es gibt verschiedene Leistungsklassen beim Voltgieren. Die Klassen sind von A bis S aufgeteilt, hierbei ist S die höchste Schwierigkeitsstufe. In dieser Klasse werden auch Meisterschaften ausgetragen. Bei einem Turnier müssen verschiedene Pflichtübungen geturnt werden, die in den einzelnen Leistungsklassen natürlich sehr verschiedenen sind. Je höher die Klasse, so schwerer die Übungen. Beim Einzel-Voltigieren unterscheidet man die Leistungsklassen M*, M**. Ebenfalls gibt es hier die Klasse S und eine Klasse für den Nachwuchs. Beim Voltigieren im Doppel gibt es keine Leistungsklassen. Im Jahre 2008 wurden die Leistungsklassen noch einmal neu eingeteilt. Somit wurde zum Beispiel aus LK D zu A oder LKC zu L. Die LK S und der Wettkampf für Juniorengruppen kam neu hinzu. Ebenfalls gibt es ab 2008 keine Altersbeschränkungen mehr. Jedoch gibt es einige Zusatzklasse wie A16 oder L18, hier darf man jeweiligen nur mit dem Höchstalter von 16 oder 18 teilnehmen. In ganz Deutschland finden jedes Jahr die verschiedensten Voltigierwettkämpfe statt. Des Weiteren werden auch internationale Championate abgehalten und jeweils im abwechselnden Rhythmus, Europa- und Weltmeisterschaften ausgetragen.

Reitsportartikel online bestellen, geht das?

 

bucas-regenausreitdeckeReitsportartikel kauft man meist in einem Fachgeschäft direkt vor Ort. Allerdings kommt es teilweise vor, dass man einen ziemlich langen Weg zu einem solchen Geschäft zurücklegen muss – besonders im ländlichen Bereich, wo doch gerade der Reitsport stark frequentiert ist. Ist dann das gewünschte Produkt nicht vorrätig, kann man dieses zwar in den meisten Fällen nachbestellen, muss dann allerdings noch einmal den Weg ins Reitsportgeschäft auf sich nehmen.

Glücklicherweise beschert das Internet eine angenehme Möglichkeit, um bequem an qualitativ hochwertige Reitsportartikel zu kommen. Die Auswahl ist hierbei sehr vielfältig. Zudem gibt es häufig die Möglichkeit, ein gutes Schnäppchen zu machen.

  • Alles für das Pferd und den Reiter

So findet man online Accessoires für die Pflege des Pferdes wie Hufkratzer, Bürsten, Huf-Fett, Striegel, Fellkratzer, Fliegenschutz und andere sinnvolle Artikel. Genauso kann man hier auch weitere wichtige Reitsportprodukte wie Decken, Sättel, Halfter, Trensen, Geschirre, Steigbügel, Bandagen und Gamaschen in einer großen Vielfalt erstehen.
Futter und kleine Leckereien für das Pferd sind online in einer großen Auswahl vorrätig. Hier findet sich für jeden Pferde-Geschmack die richtige Mahlzeit.

Auch für den Reiter gibt es online eine große Vielfalt an Artikeln wie Reithosen, Reitkappen, Westen, Handschuhe, Reitstiefel und weiteres Equipment. Wer also seine Größe beim jeweiligen Produkt kennt, kann problemlos von zu Hause aus qualitativ hochwertige Ware im Internet bestellen. Wer sich seiner Größe nicht sicher ist, hat aber auch oft die Möglichkeit diese anhand von Tabellen und mithilfe eines Maßbandes genau zu ermitteln. Oder die Artikel können zurück geschickt werden, wenn sie beim Anprobieren zu Hause nicht genau passen sollten.

  • Vorteil Onlinekauf

Im Internet kann man in aller Ruhe in einer großen Auswahl an Artikeln für den Pferdesport stöbern. Die angebotene Ware wird hierbei ausführlich beschrieben, so dass man genau weiß, für was für ein Produkt man sich entscheidet. Gerade wenn man Ware online kauft, ist eine genaue Beschreibung des Angebotes wichtig, um Informationen vergleichen zu können.

Allgemein bieten Onlineshops für Reiterbedarf einfach eine größere Auswahl an Produkten, die häufig zu erstaunlich günstigen Preisen zu erstehen sind. Dennoch sind diese qualitativ gleichwertig mit den im Fachgeschäft vor Ort zu erwerbenden Pendants.

Durch einen Onlinekauf spart man sich hier aber nicht nur die eventuelle Anfahrt, sondern ist auch nicht abhängig von Ladenöffnungszeiten. Dies ist gerade bei berufstätigen Reitsportlern von großem Vorteil. Bei Beruf und Pferd bleibt oft nicht viel effektive Zeit vom Tag. In einem Onlinehandel kann man aber auch noch gemütlich mit hochgelegten Füßen am späten Abend stöbern – und das ganz ohne Zeitdruck. Auch die Lieferung erfolgt bequem und problemlos direkt nach Hause oder zur angegebenen Adresse, die beispielsweise auch der Reitstall sein könnte. So spart man sich den Transport vom örtlichen Geschäft aus und kann die Arbeit des Tragens guten Gewissens dem Paketdienst überlassen.

Pferdedecken online bestellen? Kein Problem! Hier finden Sie eine große Auswahl an Bucas Regendecken für den Herbst und die Übergangszeit..

Historische Reitkleider – Ein ungewöhnliches Hobby

 

Immer wieder heißt es, dass das Glück auf dem Rücken der Pferde liegt und ohne Frage handelt es sich hierbei wirklich um edle und grazile Tiere. Wenn auch Sie gerne lange ausreiten und bei Turnieren ihren Können zeigen, dann wissen Sie, wie wichtig in einem solchen Fall die Bekleidung ist. Während Sie bei ausritten zu einfachen Reithosen und einer Jacke greifen können, bedarf es zu den besonderen Anlässen auch einem richtigen Outfit. Immer mehr Reiter zeigen auch großes Interesse an den historischen Reitkleidern, welche sich auch heute einer steigenden Nachfrage erfreuen. Einige Unternehmen bieten ihnen die Möglichkeit, die Zeit zurückzudrehen und die einzelnen Kleidungsstücke neu zu erwerben. Sollten Sie Interesse an solche Reitbekleidung haben, dann sollten Sie vor allem im Internet schnell fündig werden und haben hier eine große Auswahl an Produkten.

Vor dem Kauf gibt es ein paar wesentliche Details zu beachten, denn auch wenn die angebotene Bekleidung sehr schön und edel aussieht, so muss diese auch funktionell für die langen Austritte und Sprünge sein. Vor Jahren war es noch ein Muss, dass Damen sich in einem langen Damensattelkleid oder Rock zeigten und die Herren ganz gewohnt in einer eng anliegenden Reithose und einem Dressurjackett. Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass der Schnitt um den Taillenbereich sehr eng ist und der Rücken vom Stoff etwas länger geschnitten ist. Diese Jacken und Hosen sorgen dafür, dass man gut aussieht und ausreichend Bewegungsfreiheit geboten ist. Auch als Frau können Sie aber heute solche Jacketts und Hosen für sich nutzen, denn die Designer am Markt versuchen ihnen als Kunden, eine große Auswahl anzubieten.

Bei Shows, Dressuren und dem Springreiten eignen sich immer die Hosenmodelle und Reituniformen, welche nach dem klassischen Vorbild genäht wurden sind. Stoffe und Schnitte passen sich dem Körper an und bei der richtigen Größe werden Sie sich auch nicht eingeengt fühlen. Die Modelle überzeugen aber nicht nur mit einer hochwertigen Verarbeitung, sondern auch mit kleinen Details wie aufgenähten Abzeichen, Bordüren und diversen Verzierungen. So sollte sich für jeden Geschmack und Anlass das Passende finden lassen und Sie und ihr Pferd werden sich bei einer Show in jedem Fall von der Masse abheben. Sollten Sie dieses Hobby für sich entdeckt haben, dann informieren Sie sich über die aktuellen Trends und Angebote am Markt. Bei offenen Fragen haben die meisten Unternehmen auch eine Kundenhotline, welche telefonisch oder per Mail erreichbar ist. So können Sie sicher sein, dass die neuen Reitkleider auch ihren Ansprüchen entsprechen und schon bald vorgeführt werden können.

Haaranalyse beim Pferd – Was ist das?

 

Es soll tatsächlich Menschen geben, die ihr Pferd nur aus Prestigegründen halten. Frei nach dem Motto: Ich habe Geld, also halte ich mir ein Pferd. Zum Glück gibt es genug andere Pferdehalter, die sich Gedanken um die Gesundheit ihres Pferdes machen. Eine wichtige Überlegung dabei ist es, ob das Pferd auch alle Nährstoffe erhält, die es für seine Aufgaben braucht. Es kann durch gezielte Futtergaben vor Krankheiten geschützt werden, aber auch durch Stärkung des Immunsystems davor bewahrt werden. Normalerweise gehören dazu umfangreiche Blutuntersuchungen durch den Tierarzt, die recht teuer sind. Es gibt aber auch Alternativen, die durchaus vergleichbar sind.

Haaranalyse PferdWenn Ihr Pferd an Ekzemen leidet oder ständig Probleme mit den Hufen hat, dann sollten Sie es in Erwägung ziehen, eine gezielte Haaranalyse machen zu lassen. Bei der Haaranalyse werden die Mangelerscheinungen mit der Untersuchung der Haare Ihres Pferdes analysiert. Die Analyse deckt auf, welche Mängel und Erkrankungen Ihr Pferd hat. Die Mängel sind oft durch Futtergaben entstanden, die nicht ausgewogen sind. Die Haaranalyse wird Ihnen zeigen, wie Sie durch gezielte Futtergaben die Gesundheit Ihres Pferdes unterstützen können. Gerade bei Problempferden, wie es zum Beispiel die Ekzemer sind, können die Zufütterung von Vitaminen und Mineralien oft Wunder erwirken. Ein großes Problem für die Pferde ist das sogenannte Sommerekzem. Das kann durch eine gezielte Analyse der Mängel bei den Futtergaben gemildert oder sogar ganz abgestellt werden. Bevor Sie teure Tierarztbesuche und Medikamente bezahlen, sollten Sie sich erst einmal mit einem Haaranalytiker für Pferde in Verbindung setzen.

Probleme mit Huferkrankungen treten immer wieder auf. Das zeigt sich vornehmlich bei Pferden, die nur im Stall untergebracht sind. Auch das kann ein Mineralien- oder Vitaminmangel sein. Sollte Ihr Pferd Erkrankungen der Hufe zeigen, dann nehmen Sie so schnell es geht die Hilfe eines Analytikers in Anspruch. Er wird auch dabei Mangelerscheinungen aufdecken und Sie umfassend beraten.

Eine Haaranalyse für Pferde wird schon von vielen Internethändlern angeboten. Wenn Sie das Glück haben, einen Anbieter zu finden, der auch seine Produkte veräußern möchte, dann sollten Sie diese Hilfe in Anspruch nehmen. Aber auch bei dieser Dienstleistung lohnt sich ein Preisvergleich immer. Auch sollten Sie schon vorher in Erfahrung bringen, welche zur Heilung förderlichen Produkte angeboten werden. Es sollten schon homöopathische Mittel sein. Keinesfalls sollten Sie sich auf die Zufütterung von chemisch hergestellten Produkten einlassen. Eine wichtige Hilfe, dass Sie den richtigen Anbieter finden, ist auch die Bewertung der anderen Käufer. Eine Haaranalyse, die von einem Fachmann durchgeführt wird, lohnt sich immer. Schon bald werden Sie und Ihr Pferd sich über die rasche Abstellung der Erkrankung freuen.

Fliegendecken und Ekzemerdecken finden Sie hier:

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Pferdedecken – Alles zu Paddockdecken

 

Damit eine Paddockdecke, auch Weidedecke genannt, den Anforderungen des Pferdes und auch denen des Besitzers gerecht werden kann, sind beim Kauf einige Kriterien zu beachten. Mittlerweile bietet der Handel Materialzusammensetzungen in unterschiedlicher Stärke, Dichte und Preisklasse an.

Im Gegensatz zu Stalldecken müssen Paddockdecken wasser- und winddicht sein. Zudem sollten sie aus atmungsaktivem Material bestehen. Erfüllt eine Weidedecke diese Voraussetzungen, ist das Pferd optimal vor Nässe, Kälte und Wind geschützt. Darüber hinaus wird die Feuchtigkeit, die unter der Decke entsteht, vom Pferdekörper abgeleitet.

Die Reißfestigkeit einer Pferdedecke wird in Denier angegeben. Je größer die Denier-Stärke ist, desto reißfester ist die Weidedecke. Mittlerweile wird für die Herstellung Ripstop-Material verwendet. Hierbei wird ein fester Faden in kurzen Abständen in den Stoff eingewebt. Dieser verhindert, dass das Gewebe weiter einreißt, falls es zu einem Riss in der Decke kommt. Jedoch ist auch das verwendete Material verantwortlich für die Reißfestigkeit der Pferdedecke. Angeboten werden u. a. Ballistisches Nylon und Polyester. Die Denier-Stärke liegt bei Weidedecken zwischen 400 und 1800. Für ein ruhiges Pferd, welches allein auf der Weide steht, reichen 600 Denier. Teilt sich das Pferd mit anderen Artgenossen die Weide, sollte die Denier-Stärke über 1200 liegen.

Die Füllung einer Decke wird in Gramm (g) angegeben. Die Fülldichte ist der Umgebungstemperatur anzupassen. Für die Übergangszeit, im Frühjahr und Herbst, empfiehlt sich eine Wattierung bis 100 g. Für den Herbst und beginnenden Winter wählt man eine Weidedecke bis 200 g Füllung. Im Winter empfiehlt sich eine warme Paddockdecke mit 300 – 400 g Füllung. Dies sind Richtwerte, die dem Pferd entsprechend angepasst werden müssen. Kälteempfinden, Haltungsform sowie Krankheiten sind dabei zu berücksichtigen.

Der richtige Sitz und die passende Größe der Paddockdecke sind von großer Bedeutung. Die Decke sollte gut am Pferdekörper anliegen und nicht verrutschen. Eine schlecht sitzende Decke engt das Pferd ein und kann Scheuerstellen verursachen. Die Größe der Pferdedecke entspricht der Rückenlänge des Pferdes. Gemessen wird die Länge vom Widerrist bis zum Schweifansatz. Die meisten Hersteller bieten Pferdedecken in 10-Zentimeterschritten an.

Einige wesentliche Ausstattungsmerkmale sollten bei einer Paddockdecke vorhanden sein. Dazu gehört, dass sich alle Befestigungsvorrichtungen nicht lösen können. Als Befestigungen dienen die Kreuzbegurtung, sowie individuell einstellbare Beinschnüre. Durch einen Schweifriemen vermeidet man das Verschieben der Decke über die Kruppe des Pferdes. Eine Gehfalte sorgt für ausreichenden Bewegungsspielraum für Schulter und Buggelenk. Einige Deckenmodelle verfügen über ein Halsteil und Widerristpolster. Zur optimalen Ausstattung gehören außerdem Frontverschlüsse, die vielfach verstellbar sein sollten, damit sie individuell an jedes Pferd angepasst werden können. Bei Pulloverdecken, die über den Kopf des Pferdes gezogen werden, ersetzt ein Bauchlatz die Frontverschlüsse. Diese Form der Weidedecke eignet sich nicht für kopfscheue Pferde.

Eine Paddockdecke schützt das Pferd durch strapazierfähiges, wasser- und winddichtes Außenmaterial. Dabei bietet sie genug Bewegungsfreiheit für ungestörte Weideerlebnisse.

Abschwitzdecken

 

Beim Thema Pferdedecken kommt man an der klassischen Abschitzdecke nicht vorbei. Die Abschwitzdecke gehört  zu einem der wichtigsten Utensilien bei der Arbeit mit Pferden. Sie gelten als vielseitige Pferdedecken, die teilweise auch als Ausreitdecken erhältlich sind und mehr oder weniger das ganze Jahr verwendet werden können.

Bucas AbschwitzdeckenAbschwitzdecken gelten als leichte Decken, ohne Füllung und Regenschutz. Wobei es inzwischen auch Hightech Turnouts mit abschwitzenden Eigenschaften gibt, und auch Stalldecken, welche man als Abschwitzdecke verwendet kann. Zum Beispiel die Bucas Abschwitzdecke wie die Bucas Shamrock Power, die die Eigenschaften einer Abschwitz- mit der einer Stalldecke vereint.

Abschwitzdecken können ihren Zweck auch bei Transporten erfüllen, da sie ja im Prinzip generell vor Zugluft und Schmutz schützen und im Sommer vor starkem Sonnenlicht.

Decken mit abschwitzender Funktion sind dafür gedacht, ein Pferd nach dem Reiten, während der Abschwitzphase, vor Zugluft und Kälte und allgemein vor dem Auskühlen zu schützen. Die Decke sorgt dafür dass das Fell des Tieres schnell trocken wird. Der Schweiß verdunstet dabei.

Bei Pferden, die stärker schwitzen sollte immer eine hochwertige Abschwitzdecke verwendet werden, die ausreichend abdeckt, also auch den Hals. Dafür gibt es das Full-Neck-Design wie das der Bucas Power Cooler Full-Neck. Wichtig ist hier gegebenenfalls, dass das Halsteil abnehmbar ist. Heute arbeiten Pferdedecken Hersteller mit den hochwertigsten Materialien, die optimal abschwitzend, atmungsaktiv und anti-bakteriell sind. High-Tech-Fasern der modernen Abschwitzdecken ermöglichen das und sind zugleich besonders luftig und leicht.

Regendecken für Pferde – Regendecke undicht?

 

Alle Foren rund um Pferde sind voll damit: Fragen nach richtigen Regendecke und nach der perfekten Imprägnierung. Es fällt auf, dass die Pferdehalter sehr unterschiedliche Erfahrungen machen. Von teuren Markendecken bis hin zu “Noname”-Decken, also Billigware. Bei manchen werden die Regendecken undicht, bei manchen nicht. Tendenziell ist man sich aber einig, dass die Qualitätsdecken deutlich länger halten. Ein zweiter Punkt ist die Frage nach dem Waschen der Regendecke. Darf man die Pferdedecke waschen und wenn ja wie? Einige Reiter berichten, dass nach dem Waschen die Imprägnierung nachgelassen und gar gänzlich verschwunden sei. Andere wiederum hatten auch nach dem Waschen keinerlei Probleme.

Prinzipiell ist hierzu zu sagen, dass das Waschen einer Regendecke nicht unproblematisch ist, da die Imprägnierung tatsächlich durch das falsches Waschen oder durch den Gebrauch des falschen Waschmittels beschädigt werden kann. Eine weitere Imprägnierung ist zwar möglich doch sollte man natürlich der Langlebigkeit der Regendecke zu Liebe lieber die erste Imprägnierung so lange wie möglich erhalten. Für das Waschen gilt wie für Weidedecken und Stalldecken (beispielsweise gefüllte Decken), dass evt. die Waschtrommel zu klein ist. Das wäre schon ein erstes Argument für einen professionellen Waschservice eines Reiterladens oder Pferdedecken-Handels.

Beachten Sie wenn Sie selbst waschen möchten unbedingt die Hinweise des Herstellers. Meist wird dort angegeben welches Waschmittel zu benutzen ist (wird auch vom Hersteller angeboten) und meistens ist die Richtlinie die, dass die Decke bei 30 Grad gewaschen, nicht geschleudert, nicht getrocknet (im Trockner) und ohne Weichspüler gewaschen werden sollte. Danach sollte sie gut lufttrocknen. Eben deshalb auch der Tipp: Lieber zwei Regendecken als nur eine kaufen, damit man immer eine Ersatzdecke hat. Neben der Waschproblematik diskutieren die meisten Reiter darüber, welche Decke besonders wasserdicht und atmungsaktiv ist. Denn das sind die zwei der wichtigsten Faktoren für Weide- und Regendecken.

Gerade die Atmungsaktivität wird häufig unterschätzt und führt dazu, dass viele Pferdehalter in der Übergangszeit oder im Winter wenn das Pferd aber auch durch Bewegung schwitzen kann vergessen, dass das Pferd gegebenenfalls auch unter der Regendecke schwitzt. Dann steht das Pferd im eigenen Saft. Wenn die Decke nicht gut atmungsaktiv ist und kein entsprechendes Innenfutter aufweist, dann ist das Pferd natürlich unter der Decke feucht und der Pferdehalter unterstellt seiner Decke zu unrecht nicht wasserdicht zu sein. Daneben gibt es auch das Phänomen, dass die Regendecken auch wenn sie vom Pferd genommen wurden evt. später auf der Innenseite nass sind. Das heißt aber auch nicht, dass ihre Regendecke undicht ist, sondern dass wahrscheinlich nur Wasser kondensiert ist.

Als Fazit gilt: Sie fahren mit einer Markendecke von Horseware, Bucas oder Eskadron immer gut. Sie sollten aber immer abwägen für welchen Gebrauch die Decke gedacht ist. Bedenken Sie: Kein Stoff der Welt kann hundertprozentig wasserdicht und atmungsaktiv zugleich sein. Wenn Ihr Pferd beispielsweise immer draußen steht und es den ganzen Tag und die ganze Nacht durchregnet, dann eignen sich nur robustere Decken mit einer Zwischenschicht, die auch Schwitzwasser aufnehmen. Wenn Ihr Pferd nur für einige Stunden nach draußen geht oder Unterstellmöglichkeiten hat, dann sind auch leichtere Regendecken, die nicht so sehr amtungsaktiv sind, möglich. Denken Sie aber hier daran, dass sich evt. Schwitzwasser bilden kann.

Mit einer Horseware Regendecke sind Sie in jedem Fall gegen Regen gut ausgerüstet.

Pferdedecken: Wann benutzt man Ausreitdecken und Nierendecken?

 

Ausreitdecken, auch Nierendecken genannt, sind kein zwingendes Zubehör für die Ausrüstung eines Pferdes. In der Regel ist das Pferd beim Ritt gut bewegt und somit auch hervorragend durchblutet. Es wird bei entsprechender Forderung eher schwitzen und muss später unter die Abschwitzdecke, damit es nicht auskühlt. Allerdings kann es Situationen geben, wo sich Ausreitdecken empfehlen. Es gibt Pferde, die besonders anfällige Nieren haben. Hat ein Pferd bereits einmal Überempfindlichkeiten oder sogar Nierenerkrankungen gezeigt, ist eine Nierendecke dem Tier sehr zuträglich.

Ausreitdecken mit reflektieren Lichtstreifen in leuchtendem Grün oder Gelb geben Reiter und Pferd die Sicherheit, auch bei Nebel, Dämmerung, Dunkelheit oder dichtem Regen oder Schnellfall gut von Weitem gesehen zu werden. Das erhöht für beide die Sicherheit, besonders, wenn der Ritt über befahrene Straßen führt. Doch auch auf Reitwegen ist es von Vorteil von anderen Reitern rechtzeitig gesehen zu werden, um eventuell den notwendigen Abstand zu halten oder das andere Pferd nicht zu knapp zu umreiten. Auf Wegen, die auch von Wanderern begangen werden, werden diese in der dunklen Jahreszeit und bei schlechten Sichtverhältnissen dankbar sein, ein Pferd rechtzeitig zu sehen.

Empfindliche Pferde oder alte Pferde, die zu Nierenentzündungen neigen, sollten beim Ritt durch eine gute Nierendecke geschützt werden. In diesem Fall ist es besonders sinnvoll, wenn die Nierendecke auch absorbierend für Schweiß wirkt, denn Feuchtigkeit auf Haut und Fell kann noch schädlicher sein als kalte Luft oder Nässe von außen. Für Langritte bei sehr kalten Temperaturen und Reiter, die lieber die Gangarten aussitzen und sich nicht so viel im Sattel bewegen, gibt es auch Decken für Pferd und Reiter. Hier sind die Nieren des Tieres geschützt, die Decke kann gleich noch über Nieren und Beine des Reiters gezogen und mit einem Klettverschluss verschlossen werden.
Ausreit- und Nierendecken für Pferde haben einen Ausschnitt für den Sattel.

Ausreitdecken

Ausreitdecken sind so geschnitten, dass das Tier in der Bewegung nicht behindert wird. Perfekt ist die Ausreitdecke, wenn Sie aufgrund der Schnittführung trotzdem mit dem Bein gut an das Pferd herankommen, so dass immer ein direkter Schenkelkontakt zum Pferd möglich ist.

Wird länger im Galopp geritten, sollte auf eine solche Decke aber verzichtet werden. Selbstverständlich gilt das auch, wenn das Pferd springen soll. Hier wird auch das empfindlichste Pferd so kräftig gefordert und durchblutet, dass es keinen zusätzlichen Schutz braucht.

Ausreitdecken gibt es auch für den Sommer. Beispielsweise Fliegenschutzdecken. Gerade ein Pferd, das zum Sommerekzem durch bestimmte Mücken neigt, ein Pferd, das bereits Ekzeme hat und auf der Weide eine entsprechende Schutzdecke trägt, sollte dann auch beim Reiten durch eine Fliegendecke als Ausreitdecke geschützt werden. Diese Decken schützen bis unter den Kopf, ebenso wie die Ekzemerdecken für Weide und Paddock.

Fliegendecken – Kann man eine Fliegendecke wasserdicht machen?

 

Im Frühjahr ist es für viele Pferde ein Genuss, nach der langen Winterzeit endlich wieder über die Koppeln toben zu dürfen und sich stundenlang mit Grasen zu beschäftigen. Je wärmer es wird, desto eingeschränkter kann jedoch die Freude am frischen Grünfutter sein. Besonders im Sommer und bis in die ersten Herbsttage werden die Vierbeiner von Fliegen, Mücken und Bremsen gequält.

Schweiß und Ausdünstungen der Pferde wirken auf blutsaugende Insekten unwiderstehlich anziehen. Mit   Schweifschlagen und Kopfschütteln versuchen sie, die lästigen Plagegeister zu vertreiben, doch reichen diese permanenten Abwehrreaktionen meist nicht aus, da der Pferdeschwanz und der Schopf nicht alle Körperteile erreichen können. Sensible Pferde können nervös und gereizt reagieren und unruhig versuchen, den Mückenstichen regelrecht davonzulaufen. Das ist natürlich nicht der Sinn des Koppelaufenthalts, da sich die Pferde dort eigentlich regenerieren und entspannen sollen.

Viele Reiter verschaffen ihren Vierbeinern Erleichterung, indem sie eine Fliegendecke auflegen. Fliegendecken gibt es in verschiedenen Ausführungen, vom grobmaschigen Netzstoff bis hin zu strapazierfähigen Weidedecken, die aus Polyesternetzgewebe bestehen. Die Bewegungen des Pferdes und die der aufgelegten Fliegendecke machen es den aufdringlichen Insekten schwer, zu stechen und sich festzusaugen. Größeren Rundumschutz bieten Ausführungen mit Halsteil und Bauchlatz.

Steht das Pferd mit einem solchen Mückenschutz auf der Koppel oder wird es auf der Weide oder im Offenstall gehalten, ist es jeder Art von Witterung ausgesetzt. Da stellt sich die Frage, ob und wie man eine Fliegendecke wasserdicht machen kann, damit der geliebte Vierbeiner unter Umständen nicht stundenlang mit einer durchnässten Auflage herumstehen muss.

Fliegendecken sollen möglichst leicht und luftdurchlässig sein, damit das Pferd auch bei hochsommerlichen Temperaturen darunter nicht ins Schwitzen gerät und es nicht in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird. Daher bestehen diese Decken entweder aus grob- oder engmaschigem Netzmaterial, was die angestrebte Funktion erst ermöglicht.

Netzmaterial wasserundurchlässig zu machen ist natürlich nicht direkt möglich. Es gibt jedoch für verschiedene Modelle passende Regen – Unterdecken, mit der sich Fliegendecken zu kombinierten Fliegen- /Regendecken umfunktionieren lassen. Diese Unterdecken sind ebenfalls aus leichtem Gewebe, meist Polyester oder Nylon. Sie sind wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv und bieten damit den gewünschten Tragekomfort für das Pferd. Diese Unterdecken werden mit Klettverschlüssen und Ösen an der Fliegendecke befestigt, so dass eine zweckentsprechende Verbindung beider Auflagen ensteht.

Meistens bestehen die Regen – Unterdecken für Fliegendecken aus hellem, sonnenreflektierendem Material, um das Pferd nicht nur vor Nässe, sondern auch vor Überhitzung durch sommerliche Wärme zu schützen.

Wie schützt eine Ekzemerdecke oder eine Fliegendecke Ihr Pferd im Sommer?

 

Gerade in der Übergangszeit und im Sommer werden viele Pferde von Insekten gestochen und gebissen. Danach können quälender Juckreiz und Schwellungen auftreten- Dadurch kann sogar das Reiten unmöglich werden, wenn die Insektenbisse im Bereich der Sattellage sind.

Manche Pferde bekommen das sogenannte Sommerekzem (rassebedingt in unterschiedlicher Ausprägung). Auch wenn Ihr Pferd das Sommerekzem noch nicht hatte, kann es jederzeit im Sommer eintreten und daher sollten Sie Ihr Pferd schützen.

fliegen- und ekzemerdecken

Fliegendecken für Pferde bestehen meist aus Maske, Halsteil und Bauchlatz, so dass das Pferd auch wirklich überall geschützt ist.

Ganz wichtig dabei ist, dass die Decke über einen langen Schweiflatz verfügt, damit das Tier seinen Schweif noch gut bewegen kann, aber keine Insekten eindringen können. Fliegendecken sind sehr engmaschig gearbeitet, damit auch keine Insekten durch die Maschen gelangen können. Eine solche Fliegendecke sollte möglichst „wasserdicht“ sein, also, damit das Pferd trocken bleibt und sie sollte das Tier an Kopf, Ohren, Bauch und Beine schützen.

Fliegendecken müssen gute Befestigungs-möglichkeiten bieten, damit das Tier die Decke weder beim Laufen, Bewegen oder Wälzen verliert und sich dabei verletzt. Sollten Sie die Decke bei einem Weidegang nicht benutzen wollen, dann sollten Sie diese aber nutzen, wenn das Tier länger herumstehen muss und somit Insekten und Sonne ausgesetzt ist, wie zum Beispiel bei einem Transport.

Wenn Ihr Pferd leicht dazu neigt, das Sommerekzem zu bekommen, dann sollten Sie Ihr Tier an eine Ekzemerdecke gewöhnen um es damit zu schützen. Das Sommerekzem ist eine Immun-Reaktion auf die Insektenbisse. Daher sollte eine Ekzemerdecke möglichst durchgehend und vor allem frühzeitig im Jahr getragen werden. Außerdem verhindert die Ekzemerdecke die intensive Sonnenbestrahlung, die das Ekzem verschlimmern kann.

Eine Ekzemerdecke sollte möglichst eng am Körper des Pferdes anliegen und am besten zusätzlich einen Bauchlatz, Maske und einen langen Schweiflatz haben. Manche Ekzemerdecken bestehen nur aus einem Kopf- und Halsteil oder man kann gleich eine Decke kaufen, bei der man alle Teile einzeln hat.

Wenn Sie Einzelteile kaufen, dann sollten Sie diese jedoch alle vom selben Hersteller nehmen, da die Teile sonst eventuell nicht zusammenpassen.

Da diese speziellen Decken fast den ganzen Körper abdecken und ununterbrochen getragen werden, ist es wichtig, dass Ihr Pferd die Decke auch akzeptiert und keine Angst vor der Decke hat, weil es sie nicht abwerfen kann. Die Decke gibt bei Bewegungen Geräusche von sich und daran muss sich das Tier einfach erst gewöhnen. Gewöhnen Sie Ihr Pferd langsam an die Ekzemerdecke, dann können Sie es auch unbeaufsichtigt lassen und schützen Ihr Tier so vor dem Sommerekzem.