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Pferdedecken: Wann benutzt man Ausreitdecken und Nierendecken?

 

Ausreitdecken, auch Nierendecken genannt, sind kein zwingendes Zubehör für die Ausrüstung eines Pferdes. In der Regel ist das Pferd beim Ritt gut bewegt und somit auch hervorragend durchblutet. Es wird bei entsprechender Forderung eher schwitzen und muss später unter die Abschwitzdecke, damit es nicht auskühlt. Allerdings kann es Situationen geben, wo sich Ausreitdecken empfehlen. Es gibt Pferde, die besonders anfällige Nieren haben. Hat ein Pferd bereits einmal Überempfindlichkeiten oder sogar Nierenerkrankungen gezeigt, ist eine Nierendecke dem Tier sehr zuträglich.

Ausreitdecken mit reflektieren Lichtstreifen in leuchtendem Grün oder Gelb geben Reiter und Pferd die Sicherheit, auch bei Nebel, Dämmerung, Dunkelheit oder dichtem Regen oder Schnellfall gut von Weitem gesehen zu werden. Das erhöht für beide die Sicherheit, besonders, wenn der Ritt über befahrene Straßen führt. Doch auch auf Reitwegen ist es von Vorteil von anderen Reitern rechtzeitig gesehen zu werden, um eventuell den notwendigen Abstand zu halten oder das andere Pferd nicht zu knapp zu umreiten. Auf Wegen, die auch von Wanderern begangen werden, werden diese in der dunklen Jahreszeit und bei schlechten Sichtverhältnissen dankbar sein, ein Pferd rechtzeitig zu sehen.

Empfindliche Pferde oder alte Pferde, die zu Nierenentzündungen neigen, sollten beim Ritt durch eine gute Nierendecke geschützt werden. In diesem Fall ist es besonders sinnvoll, wenn die Nierendecke auch absorbierend für Schweiß wirkt, denn Feuchtigkeit auf Haut und Fell kann noch schädlicher sein als kalte Luft oder Nässe von außen. Für Langritte bei sehr kalten Temperaturen und Reiter, die lieber die Gangarten aussitzen und sich nicht so viel im Sattel bewegen, gibt es auch Decken für Pferd und Reiter. Hier sind die Nieren des Tieres geschützt, die Decke kann gleich noch über Nieren und Beine des Reiters gezogen und mit einem Klettverschluss verschlossen werden.
Ausreit- und Nierendecken für Pferde haben einen Ausschnitt für den Sattel.

Ausreitdecken

Ausreitdecken sind so geschnitten, dass das Tier in der Bewegung nicht behindert wird. Perfekt ist die Ausreitdecke, wenn Sie aufgrund der Schnittführung trotzdem mit dem Bein gut an das Pferd herankommen, so dass immer ein direkter Schenkelkontakt zum Pferd möglich ist.

Wird länger im Galopp geritten, sollte auf eine solche Decke aber verzichtet werden. Selbstverständlich gilt das auch, wenn das Pferd springen soll. Hier wird auch das empfindlichste Pferd so kräftig gefordert und durchblutet, dass es keinen zusätzlichen Schutz braucht.

Ausreitdecken gibt es auch für den Sommer. Beispielsweise Fliegenschutzdecken. Gerade ein Pferd, das zum Sommerekzem durch bestimmte Mücken neigt, ein Pferd, das bereits Ekzeme hat und auf der Weide eine entsprechende Schutzdecke trägt, sollte dann auch beim Reiten durch eine Fliegendecke als Ausreitdecke geschützt werden. Diese Decken schützen bis unter den Kopf, ebenso wie die Ekzemerdecken für Weide und Paddock.

Fliegendecken – Kann man eine Fliegendecke wasserdicht machen?

 

Im Frühjahr ist es für viele Pferde ein Genuss, nach der langen Winterzeit endlich wieder über die Koppeln toben zu dürfen und sich stundenlang mit Grasen zu beschäftigen. Je wärmer es wird, desto eingeschränkter kann jedoch die Freude am frischen Grünfutter sein. Besonders im Sommer und bis in die ersten Herbsttage werden die Vierbeiner von Fliegen, Mücken und Bremsen gequält.

Schweiß und Ausdünstungen der Pferde wirken auf blutsaugende Insekten unwiderstehlich anziehen. Mit   Schweifschlagen und Kopfschütteln versuchen sie, die lästigen Plagegeister zu vertreiben, doch reichen diese permanenten Abwehrreaktionen meist nicht aus, da der Pferdeschwanz und der Schopf nicht alle Körperteile erreichen können. Sensible Pferde können nervös und gereizt reagieren und unruhig versuchen, den Mückenstichen regelrecht davonzulaufen. Das ist natürlich nicht der Sinn des Koppelaufenthalts, da sich die Pferde dort eigentlich regenerieren und entspannen sollen.

Viele Reiter verschaffen ihren Vierbeinern Erleichterung, indem sie eine Fliegendecke auflegen. Fliegendecken gibt es in verschiedenen Ausführungen, vom grobmaschigen Netzstoff bis hin zu strapazierfähigen Weidedecken, die aus Polyesternetzgewebe bestehen. Die Bewegungen des Pferdes und die der aufgelegten Fliegendecke machen es den aufdringlichen Insekten schwer, zu stechen und sich festzusaugen. Größeren Rundumschutz bieten Ausführungen mit Halsteil und Bauchlatz.

Steht das Pferd mit einem solchen Mückenschutz auf der Koppel oder wird es auf der Weide oder im Offenstall gehalten, ist es jeder Art von Witterung ausgesetzt. Da stellt sich die Frage, ob und wie man eine Fliegendecke wasserdicht machen kann, damit der geliebte Vierbeiner unter Umständen nicht stundenlang mit einer durchnässten Auflage herumstehen muss.

Fliegendecken sollen möglichst leicht und luftdurchlässig sein, damit das Pferd auch bei hochsommerlichen Temperaturen darunter nicht ins Schwitzen gerät und es nicht in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird. Daher bestehen diese Decken entweder aus grob- oder engmaschigem Netzmaterial, was die angestrebte Funktion erst ermöglicht.

Netzmaterial wasserundurchlässig zu machen ist natürlich nicht direkt möglich. Es gibt jedoch für verschiedene Modelle passende Regen – Unterdecken, mit der sich Fliegendecken zu kombinierten Fliegen- /Regendecken umfunktionieren lassen. Diese Unterdecken sind ebenfalls aus leichtem Gewebe, meist Polyester oder Nylon. Sie sind wasserdicht, winddicht und atmungsaktiv und bieten damit den gewünschten Tragekomfort für das Pferd. Diese Unterdecken werden mit Klettverschlüssen und Ösen an der Fliegendecke befestigt, so dass eine zweckentsprechende Verbindung beider Auflagen ensteht.

Meistens bestehen die Regen – Unterdecken für Fliegendecken aus hellem, sonnenreflektierendem Material, um das Pferd nicht nur vor Nässe, sondern auch vor Überhitzung durch sommerliche Wärme zu schützen.

Wie schützt eine Ekzemerdecke oder eine Fliegendecke Ihr Pferd im Sommer?

 

Gerade in der Übergangszeit und im Sommer werden viele Pferde von Insekten gestochen und gebissen. Danach können quälender Juckreiz und Schwellungen auftreten- Dadurch kann sogar das Reiten unmöglich werden, wenn die Insektenbisse im Bereich der Sattellage sind.

Manche Pferde bekommen das sogenannte Sommerekzem (rassebedingt in unterschiedlicher Ausprägung). Auch wenn Ihr Pferd das Sommerekzem noch nicht hatte, kann es jederzeit im Sommer eintreten und daher sollten Sie Ihr Pferd schützen.

fliegen- und ekzemerdecken

Fliegendecken für Pferde bestehen meist aus Maske, Halsteil und Bauchlatz, so dass das Pferd auch wirklich überall geschützt ist.

Ganz wichtig dabei ist, dass die Decke über einen langen Schweiflatz verfügt, damit das Tier seinen Schweif noch gut bewegen kann, aber keine Insekten eindringen können. Fliegendecken sind sehr engmaschig gearbeitet, damit auch keine Insekten durch die Maschen gelangen können. Eine solche Fliegendecke sollte möglichst „wasserdicht“ sein, also, damit das Pferd trocken bleibt und sie sollte das Tier an Kopf, Ohren, Bauch und Beine schützen.

Fliegendecken müssen gute Befestigungs-möglichkeiten bieten, damit das Tier die Decke weder beim Laufen, Bewegen oder Wälzen verliert und sich dabei verletzt. Sollten Sie die Decke bei einem Weidegang nicht benutzen wollen, dann sollten Sie diese aber nutzen, wenn das Tier länger herumstehen muss und somit Insekten und Sonne ausgesetzt ist, wie zum Beispiel bei einem Transport.

Wenn Ihr Pferd leicht dazu neigt, das Sommerekzem zu bekommen, dann sollten Sie Ihr Tier an eine Ekzemerdecke gewöhnen um es damit zu schützen. Das Sommerekzem ist eine Immun-Reaktion auf die Insektenbisse. Daher sollte eine Ekzemerdecke möglichst durchgehend und vor allem frühzeitig im Jahr getragen werden. Außerdem verhindert die Ekzemerdecke die intensive Sonnenbestrahlung, die das Ekzem verschlimmern kann.

Eine Ekzemerdecke sollte möglichst eng am Körper des Pferdes anliegen und am besten zusätzlich einen Bauchlatz, Maske und einen langen Schweiflatz haben. Manche Ekzemerdecken bestehen nur aus einem Kopf- und Halsteil oder man kann gleich eine Decke kaufen, bei der man alle Teile einzeln hat.

Wenn Sie Einzelteile kaufen, dann sollten Sie diese jedoch alle vom selben Hersteller nehmen, da die Teile sonst eventuell nicht zusammenpassen.

Da diese speziellen Decken fast den ganzen Körper abdecken und ununterbrochen getragen werden, ist es wichtig, dass Ihr Pferd die Decke auch akzeptiert und keine Angst vor der Decke hat, weil es sie nicht abwerfen kann. Die Decke gibt bei Bewegungen Geräusche von sich und daran muss sich das Tier einfach erst gewöhnen. Gewöhnen Sie Ihr Pferd langsam an die Ekzemerdecke, dann können Sie es auch unbeaufsichtigt lassen und schützen Ihr Tier so vor dem Sommerekzem.

Pferdedecken: Für welche Einsatzgebiete eignen sich Stalldecken?

 

Zu den vielen unterschiedlichen Deckenarten für Pferde gehören auch die  so genannte Stalldecken. Ihre spezifische Ausführung macht sie für den Einsatz im Stall oder in den Boxen empfehlenswert, für den Außenbereich sind sie nicht zu empfehlen.

Im Gegensatz zu Weidedecken fehlt Stalldecken die Imprägnierung und sie sind deshalb nicht wasserabweisend oder gar regendicht. Sollte ein Pferd sich auch im Stall gerne auf dem feuchten Boden herumwälzen, ist deshalb eine Weidedecke sicher die bessere Wahl.  Dafür sind viele Stalldecken meistens etwas günstiger als klassische Weidedecken.

Ansonsten sind Stalldecken durchaus für viele Einsatzgebiete bestens geeignet, gibt es sie doch in den unterschiedlichsten Ausführungen. Je nach Füllungsgrad sind sie mehr oder weniger wärmend und können dem jeweiligen Einsatzzweck optimal angepasst werden. Der höchste Füllungsgrad macht Stalldecken sogar wintertauglich und schützt die Tiere auch bei sehr tiefen Temperaturen vor Zugluft und Kälte. Ganz allgemein ist eine gute Stalldecke darüber hinaus auch schmutzabweisend und stabil, bei gleichzeitig guter Abschwitzfunktion und Atmungsaktivität.

Ein weiteres Kriterium einer hochwertigen Stalldecke ist ihre Strapazierfähigkeit. Obwohl sie sehr leicht ist und dem Pferd deshalb größte Bewegungsfreiheit bietet, wird diese Decke nicht so schnell durch Wälzen, Liegen oder andere pferdetypische Verhaltensweisen im Stall oder in der Box beschädigt. Eine gute Stalldecke sollte außerdem antibakterielle  Eigenschaften aufweisen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die richtige Passform der Decke, um das Tier optimal zu schützen. So sollte sie weder zu groß sein, um ein Rutschen zu verhindern, noch sollte die Stalldecke zu klein sein und zu eng am Körper des Pferdes anliegen und es dadurch einengen. Neben der Ermittlung der Pferdegröße sorgen Kreuzbegurtung und Schnellverschlüsse für eine optimale Passform.

Bei der Stalldecke trägt ebenso das Fehlen einer Rückennaht zu einem hohen Tragekomfort bei. Somit wird ein unangenehmes Scheuern verhindert und genügend Schulterfreiheit gewährt. Falls erforderlich, konnen Stalldecken zusätzlich mit einem passenden Halsteil versehen werden. Es gehört zwar nicht zur Standardausführung, kann aber als Zubehörteil beordert werden.

Eine hochwertige Stalldecke ist demnach je nach Art der Ausführung für alle Jahreszeiten geeignet und bietet dem Pferd idealen Schutz bei gleichzeitig angenehmen Tragegefühl. Eine artgerechte Haltung von Pferden schließt nicht zuletzt auch die Verwendung der für den jeweiligen Zweck angebrachten Decke mit ein und zeugt von einem respektvollen Umgang mit den Tieren.

Pferdedecken: Wie werden Regendecken befestigt?

 

Regendecke

Regendecke

Da das Pferd fast den ganzen Tag auf der Weide, im Freien, verbringt ist es meist schutzlos den Launen des Wetters ausgesetzt und kann schlechten Wetterbedingungen kaum entgehen. Um diesem Problem Abhilfe zu schaffen, ist eine Regendecke für Pferde zu empfehlen. Durch eine Regendecke bleibt das Pferd nicht nur trocken sondern kann seine Körpertemperatur besser bzw. leichter regulieren.

Oft muss bei schlechtem Wetter auf den Ausritt des Pferdes verzichtet werden. Dies ist nicht nur für das Pferd belastend sondern auch für den Reiter. So gehört eine Pferdedecke zur Grundausstattung dazu, um dem Pferd den nötigen Ausritt zu ermöglichen. Besonders in Deutschland ist diese nötig, da im Herbst und Frühjahr eine nasse Witterung zum Alltag gehört.

Regendecken sind in verschiedenen Größen erhältlich, so wie bei Kleidung beim Menschen. Es muss auf die verschiedene Größe geachtet werden, damit vom Jungtier bis zum ausgewachsenen Hengst oder einer Stute wirklich jedes Pferd perfekt geschützt ist.

Wenn die richtige Pferdedecke angeschafft worden ist, stellt sich oft die Frage wie man diese korrekt auf dem Pferd anbringt:

Pferdedecken sind zusammen mit an der Decke befestigten Schließvorrichtungen erhältlich. Es wird unterschieden zwischen Decken mit Klettverschlüssen oder Gurten mit Schnallen. Generell gibt es keinen gravierenden Unterschied, die Wahl der Verschlussart ist letztlich eine Frage des Geschmacks und wie gut man mit welcher Variante zurecht kommt. Allerdings sollte beachtet werden, dass Klettverschlüsse sauber gehalten werden müssen, da die sonst nicht mehr effizient schließen. Besonders in Verbindung mit Heu, Gräsern und den Haaren des Pferdes kann dies sehr aufwendig sein.

Weiterhin wird zwischen verschiedenen Verschlusspunkten unterschieden. Verschlüsse an den Beinen sind weniger zu empfehlen, da diese oft zu einer Gefahr für Pferd und Reiter werden. Geeigneter sind Verschlüsse an Bauch und Brust, in Kombination mit einem Schweifverschluss. Diese Variante gilt am wenigsten Anfällig für ein Verrutschen der Decke. So genannte Ganzkörperdecken verfügen meist über zusätzliche Verschlüsse an Kopf und Hals des Tieres.

Generell ist zu beachten, dass die Verschlüsse der Pferdedecke keinerlei Behinderung für das Pferd darstellt. So dürfen diese weder beim Stehen des Tieres noch beim Liegen drücken. Dies äußert sich meist in Druckstellen. In diesem Fall ist eine Verletzungsgefahr gegeben, die nicht unterschätzt werden sollte. Auch auf überstehende Gurtenden muss geachtet werden, die einfach in einer Schlaufe befestigt werden.

Hier finden Sie eine große Auswahl an Regendecken in unterschiedlichen Größen..

Kann man Schabracken individuell besticken lassen?

 

Schabracke

Die Schabracke dient in erster Hinsicht dem Zweck, das empfindliche Leder des Sattels vor Schmutz und Pferdeschweiß zu schützen und den Druck auf den empfindlichen, stark beanspruchten Pferderücken zu mildern. Der Ursprung des Wortes, das türkische Wort çaprak, beschreibt jedoch eher ein dekoratives Accessoire als eine Satteldecke. Die Kavalleriedivisionen aller möglichen Länder verwendeten Schabracken bevorzugt zu festlichen Anlässen, wie sich auf historischen Gemälden namhafter Generäle zeigt. Und wie sich auch die militärische Reiterei mit der Zeit zum Dressursport entwickelte, so folgte die Schabracke der Entwicklung und wird heute bevorzugt bei Dressurreitern verwendet.

Schabracken passen sich im Gegensatz zur Satteldecke nicht an die Form des Sattels an, sondern ist rechteckig und meist größer als der Sattel. Sie bieten im Reitsport viel freie, unbenutzte Fläche hinter dem Sattelblatt. Da sie in höheren Klassen des Reitsports, etwa M- oder S-Dressur, gerne in weiß gehalten sind, lässt sich die freie Fläche mit jedem individuellen Emblem bedrucken. Beliebte Motive im Dressursport sind der Name des Pferdes, die Initialen des Reiters, das Logo des Gestüts, aus dem das Pferd stammt, das Brandzeichen seiner Rasse oder eine Kombination aus verschiedenen Motiven.

Vielerorts findet sich auf Turnieren ein Stand, der das individuelle Besticken von Schabracken im Schnellverfahren anbietet, doch auch Online-Shops oder Reitsportgeschäfte verfügen über entsprechende Angebote. Teuer ist die Anbringung eines individuellen Motivs auf der Schabracke meist nicht, sofern es sich um eine kleine bis mittelgroße Dekoration am unteren Rand der Schabracke handelt. Anbieter auf Turnieren können meist gängige Motive anbringen, etwa rassenspezifische Brandzeichen oder Buchstaben in Standardschriftarten. Sie haben allerdings den Vorteil, dass sie schnell arbeiten, da die Arbeitsabläufe standardisiert sind.

Für individuelle Motive eignet sich der Online-Shop am besten. Damit die Schabracke mit dem gewünschten Emblem bestickt werden kann, muss meist eine Vektorgrafik übermittelt werden. Die Farben der Fäden sind individuell aus einer breiten Auswahl von Möglichkeiten wählbar.

Wie wichtig ist der Besatz auf der Reithose?

 

Die Beine des Reiters erfüllen unterschiedliche Funktionen. Die Schenkel sind besonders beim Dressurreiten bei Seitengängen wichtige Hilfen. Das Gesäß erfüllt dieselbe Funktion. Die Füße sind zusammen mit den Knien beim Leichttraben richtig – doch am meisten sorgen sie für den Halt im Sattel.

Festen Halt braucht der Reiter nicht nur, wenn das Pferd durchgeht. In schnelleren Gangarten, beim Aussitzen des Trabs oder im Galopp, ist ein fester Halt im Sattel wichtig für die Gewichtshilfen – gleichzeitig darf er damit nicht unbeabsichtigt Schenkelhilfen geben, sondern muss sich neutral mit den Knien festhalten.

Der lederne Besatz auf der Reithose schützt die Bereiche, die besonders beansprucht werden. Dies sind in jedem Fall die Knie, gelegentlich zieht sich der Besatz auch von einem Bein über das Gesäß zum anderen. Lederbesatz am Knie schützt das meist dünne Material der Reithose vor starker Abnutzung – am Gesäß sorgt der Besatz der Hose für Halt im Sattel, der oft glatt ist und auf dem Stoff nur rutschen würde, und schützt auch hier den Stoff vor starker Aufrauung durch die Beanspruchung. Besonders Dressurreiter, die sich stark auf Gesäßhilfen stützen und den oft schwer auszusitzenden Trab ihres Pferdes handhaben müssen, weichen gern auf solche Lederbesätze aus. Springreitern hingegen sind vor allem die Kniebesätze wichtig, da sie sich beim Sprung mit den Knien festhalten müssen.

Der Besatz der Reithose dient damit nicht nur dem Schutz des Kleidungsstücks, sondern vor allem dem Geldbeutel des Reiters. Modelle mit gutem Besatz sind meist etwas teurer, dafür halten sie sich jedoch länger und ersparen es dem Reiter, sich nach kurzer Zeit bereits die nächste Hose zulegen zu müssen. Die Wahl eines qualitativ hochwertigen Modells macht auch die Pflege leicht: Während Leder meist nicht in der heimischen Waschmaschine gewaschen werden sollte, so kann die Reithose trotz des Lederbesatzes häufig dennoch zu Hause gewaschen werden und muss nicht in die Reinigung gegeben werden.

Unterschiede zwischen Fliegendecke und Ekzemerdecke

 

ekzemerdeckeDas Benutzen der richtigen Pferdedecke ist nicht nur für das Pferd angenehm, sondern hilft auch das Fell des Pferdes optimal vor den unterschiedlichsten Einwirkungen zu schützen.

  • Unsere Tipps für den Kauf einer Sommerdecke:

Pferde reagieren genau wie Menschen unterschiedlich in den verschiedensten Situationen. Nach einem langen Ausritt schwitzen sie, in der kalten Jahreszeit frieren sie und im Sommer machen Insekten ihnen zu schaffen. Deshalb sollte in dieser Zeit der Körper des Pferdes mit einer Fliegendecke geschützt werden.

Diese Fliegendecken sind im Handel in den unterschiedlichsten Qualitäten und Großen erhältlich. Eine gute Fliegendecke sollte immer aus einem leichten und engmaschig gewebten Stoff, so wie beispielsweise Baumwolle oder Polyesterstoffe bestehen.

Eine Fliegendecke bietet im Sommer dem Pferd einen optimalen Schutz vor Mückenstichen, Fliegenbissen und auch Zecken. Das Auflegen einer Fliegendecke ist beim Freigang auf der Koppel, beim Aufenthalt im Stall und auch bei einem Ausritt möglich. Es sollte nur auf die richtige Passform geachtet werden, eine Fliegendecke die verrutscht, hilft dem Pferd nicht viel.

Empfindliche Pferde reagieren auf diese Insekten unter Umständen sogar mit einem „Sommerekzem“. Das ist eine der am häufigsten auftretenden Hautkrankheiten beim Pferd. Wie es der Name schon verrät, können Pferde an einem Sommerekzem vor allem in den warmen Monaten erkranken. Erste erkennbare Anzeichen dafür sind in den meisten Fällen ein verstärkt auftretendes Scheuern am Schweifansatz und an der Mähne. Durch dieses verstärkte Scheuern wird die Haut sehr schnell geschädigt. Die offenen Hautstellen sind gleich wieder ein Anziehungspunkt für noch mehr Insekten.

Ist das Pferd an einem Sommerekzem erkrankt, wird auch eine Fliegendecke der Haut keinen ausreichend wirksamen Schutz mehr bieten können. Eine Ekzemerdecke ist nun angebracht. Durch ihre spezielle Materialzusammenstellung lässt das Auflegen einer Ekzemerdecke weitere Insektenstiche zu. Die vorhandenen offenen Stellen auf der Haut haben erst einmal die Möglichkeit wieder zu verheilen. Das bedeutet auch weniger Juckreiz für das Pferd. Die Ekzemerdecke ist aus dichter gewebten Materialien hergestellt als eine normale Fliegendecke und hat oftmals auch besonders lange Seitenteile und ein integriertes Halsteil um den gesamten Körper des Pferdes optimal vor Insektenstichen schützen zu können. Kreuzgurte mit Metallverschlüssen sorgen für optimalen Sitz. Deshalb können Insekten diese Materialien nicht durchstechen, was zum gewünschten Heilungserfolg führt.

Gamaschen bedeuten zusätzliche Sicherheit

 

  • Gamaschen zum Schutz der empfindlichen Pferdegelenke sind immer von Vorteil, selbst wenn die Tiere sie auf der Bahn oder Koppel tragen. In der Handhabung sind Gamaschen gegenüber Bandagen, die man natürlich auch anlegen kann, einfach anzulegen. Das Innere ist fast immer mit Lammfell, Vliesmaterial oder Stoffen wie Neopren gefüttert, so dass das Innere weich und anschmiegsam am Gelenk des Pferdes anliegt.
  • Als Verschluss dienen meist Klettverschlüsse, die zunächst durch eine Schnalle geführt und dann geschlossen werden. Wichtig ist es, beim Kauf die Stärke des Pferdebeins zu kennen, denn es gibt unterschiedliche Größen. Umschlossen wird das Sprunggelenk und die Gamaschen sollten etwa 10 cm darüber hinausführen und der ergonomischen Form des tierischen Gelenks folgen. Damit ist das Tier bei ungewohnten neuen Bewegungen bei der Dressur oder auf der Koppel geschützt, auch wenn es sich einmal selber beim Laufen tritt, was durchaus vorkommen kann.
  • An Transportgamaschen werden noch einmal besondere Anforderungen gestellt. Beim Verladen der Tiere kommt es vor, dass sie einander vor Nervosität gegenseitig auf den Ballen oder den Kronrand steigen. Auch auf der Verladerampe des Hängers oder LKW können die Tiere ausrutschen und sich Schürfwunden zuziehen oder auf das Vorderwurzelgelenk stürzen.
  • Davor schützen die aus stabilerem Material hergestellten Transportgamaschen perfekt, weil sie das Bein an den empfindlichsten Stellen sicher umschließen. Auch während des Transports müssen die Tiere die Fahrbewegungen ausgleichen. Deshalb stehen die Pferde nie an der gleichen Stelle und treten im Fahrzeug herum. Sollte es Fahrsituationen oder Geräusche geben, durch die ein Tier erschrickt, kann es sich ohne Transportgamaschen leicht an Fahrzeugabgrenzungen stoßen. Stehen mehrere Tiere gemeinsam im Hänger können sie sich auch durch Ausschlagen gegenseitig Verletzungen zufügen.
  • Auch beim Aussteigen bedeuten die Gamaschen einen höheren Sicherheitsfaktor für Tiere, die es eilig haben den Hänger oder LKW zu verlassen, denn besonders dann bedeutet die Rampe ein gefährliches Hindernis und die
  • Gefahr, dass das Tier stürzt ist hier besonders groß.
    Fast alle Tiere gewöhnen sich sehr schnell an das Anlegen und Tragen der Gamaschen und sie erhöhen in jeder Lage den Sicherheitsfaktor bezüglich der empfindlichen Gelenke.

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Fliegendecke fürs geliebte Pferd

 

Man sollte es nicht denken, aber gerade die Sommerzeit ist für Pferde eine schwierige Zeit. Es sind zahlreiche Insekten unterwegs, welche gerne einen Zwischenstopp auf dem auf der Weide stehenden Pferd einlegen oder dieses sogar bedrängen als Blutsauger oder Zwischenwirt für die Nachkommenschaft. Diesem steht das Pferd recht wehrlos gegenüber, hat es doch begrenzte Mittel sich seiner Plagegeister zu entledigen. Ausgestattet mit einem in seiner Reichweite recht eingeschränkten Schwanz, der als Fliegenwedel eingesetzt wird, bleibt ein nervöses Zucken der Haut, was nur kurz die Insekten aufschreckt oder der kurze Sprint über die Weide. Dieser verschafft allerdings nur kurze Linderung, da schon nach kurzer Zeit wieder alles beim Alten ist.

Eine Fliegendecke vermag hier dem Tier eine wahre Erleichterung bringen. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Anfertigungen und Materialien, von der Decke aus Polyster, Modellen aus Baumwolle bis hin zu den besseren Ausführungen, welche aus verschiedenen Mischgeweben hergestellt werden. Man kann zudem bei allzu grosser Belästigung eine Variante mit Halsteil wählen, ja es gibt sogar Ausführungen mit zusätzlicher Fliegenmaske, welche komplett über den Kopf gezogen wird.

Diese schützen das Pferd direkt vor lästigen Fliegen und Schnaken, stechenden Schmarotzern wie Mücken und Bremsen sowie Erregern, welche Ekzeme verursachen. Hinzu kommt oftmals, je nach Ausfertigung, der Schutz vor den UV-Strahlen der Sonne.

Je nach Ausführung kann die Decke im Frühjahr zusätzlich wärmen, wobei hier durch eine atmungsaktive Schicht jedoch ein Wärmestau vermieden wird. Hingegen kann eine leichtere Variante durch ihren weiten, grosszügigen Schnitt dem Pferd angenehme Kühlung verschaffen – vorteilhaft dann, wenn es vorwiegend auf einer Weide untergebracht ist, welche keinen Schattenplatz anzubieten hat. Manche Modelle haben im Rückenteil zudem einen feuchtigkeitsabsorbierenden Stoff eingearbeitet, der den Schweiß des Tieres aufnimmt und somit ein Auskühlen des Pferdes nach Aktivität verhindert. Anzuraten sei abschliessend, dass die Decke mit Brustschnallen und einem Schweifriemen ausgestattet ist, die ein Verrutschen der Decke verhindern.

Die Passende Fliegendecke für Ihr Pferd finden Sie hier: http://www.pferdedecken-shop.de/shop/pferdedecken/fliegendecken/index.php