Pferdedecken – unverzichtbar nicht nur im Winter! Sommerdecken oder Winterdecken, Stalldecken oder Weidedecken, Pferdedecken gibt es in Hülle und Fülle und in den verschiedensten Ausformungen. Heute nehmen wir uns mal die Firma Eskadron vor, ein bekannter und beliebter Hersteller von modischen Pferdedecken, Pferdezubehör und Reitbekleidung.
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Jeder Reiter kennt das Problem, dass sein Pferd irgendwann einmal unbedingt abgedeckt werden muss, selbst wenn er im Normalfall auf das Eindecken verzichtet. Eskadron Pferdedecken bieten neben hervorragender Qualität auch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, so dass sich nicht nur Hobbyreiter gern die Produkte der Marke zulegen. Durch die über dreißigjährige Erfahrung sind die Decken und Schabracken perfekt auf die Bedürfnisse der Tiere abgestimmt, werden kontinuierlich weiterentwickelt und befinden sich deshalb stets auf dem neuesten Stand. Je nach Bedarf stehen bei den Decken die unterschiedlichsten Varianten zur Verfügung, egal ob es sich um reine Abschwitzdecken, Stall- oder Weidedecken handelt.
Ausreitdecken
Die neuen Ausreitdecken von Eskadron sind wasser- und winddicht, dabei atmungsaktiv und elastisch, sodass sie das Pferd während der Arbeit nicht behindern und dennoch warmhalten. Diese Decken eigenen sich besonders für geschorene Pferde während eines Ausritts oder für die Aufwärmphase. Sehr gut sind auch die neuen Winterdecken, die durch ClimaBalance Streifen dafür sorgen, dass sich unter der Decke keine Feuchtigkeit staut oder sich Kältebrücken bilden und das Tier trotz Eindeckung auskühlt. Die Baumwollunterdecke, die einklettbar ist, verfügt über einen Halsteil. Bei den neuen Abschwitzdecken handelt es sich um Fleecestoff, wie die Winterdecke mit Belüftungssystem. Mit Kreuzgurt befestigt, sind diese Decken die idealen Begleiter beim Transport oder im Stall. Die schwere Variante der Abschwitzdecke ist doppellagig und mit einem Latexnetz überzogen, durch die hohe Reißfestigkeit eignet sich die Decke besonders als Transportdecke bei starkem Wind.
Neben den Pferdedecken hat Eskadron auch eine Vielzahl von hervorragenden Schabracken im Programm. Für besonders empfindliche Pferde gibt es Schabracken mit Gelkissen, das den Rücken des Tieres schont und den gefürchteten Satteldruck verhindert. Eine gute Alternative zum Gelkissen stellen die Latexsattelunterlagen dar. Die „normalen“ Schabracken zeichnen sich durch eine lange Haltbarkeit aus und sind in den unterschiedlichsten Formen erhältlich.

Die Schabracke dient in erster Hinsicht dem Zweck, das empfindliche Leder des Sattels vor Schmutz und Pferdeschweiß zu schützen und den Druck auf den empfindlichen, stark beanspruchten Pferderücken zu mildern. Der Ursprung des Wortes, das türkische Wort çaprak, beschreibt jedoch eher ein dekoratives Accessoire als eine Satteldecke. Die Kavalleriedivisionen aller möglichen Länder verwendeten Schabracken bevorzugt zu festlichen Anlässen, wie sich auf historischen Gemälden namhafter Generäle zeigt. Und wie sich auch die militärische Reiterei mit der Zeit zum Dressursport entwickelte, so folgte die Schabracke der Entwicklung und wird heute bevorzugt bei Dressurreitern verwendet.
Schabracken passen sich im Gegensatz zur Satteldecke nicht an die Form des Sattels an, sondern ist rechteckig und meist größer als der Sattel. Sie bieten im Reitsport viel freie, unbenutzte Fläche hinter dem Sattelblatt. Da sie in höheren Klassen des Reitsports, etwa M- oder S-Dressur, gerne in weiß gehalten sind, lässt sich die freie Fläche mit jedem individuellen Emblem bedrucken. Beliebte Motive im Dressursport sind der Name des Pferdes, die Initialen des Reiters, das Logo des Gestüts, aus dem das Pferd stammt, das Brandzeichen seiner Rasse oder eine Kombination aus verschiedenen Motiven.
Vielerorts findet sich auf Turnieren ein Stand, der das individuelle Besticken von Schabracken im Schnellverfahren anbietet, doch auch Online-Shops oder Reitsportgeschäfte verfügen über entsprechende Angebote. Teuer ist die Anbringung eines individuellen Motivs auf der Schabracke meist nicht, sofern es sich um eine kleine bis mittelgroße Dekoration am unteren Rand der Schabracke handelt. Anbieter auf Turnieren können meist gängige Motive anbringen, etwa rassenspezifische Brandzeichen oder Buchstaben in Standardschriftarten. Sie haben allerdings den Vorteil, dass sie schnell arbeiten, da die Arbeitsabläufe standardisiert sind.
Für individuelle Motive eignet sich der Online-Shop am besten. Damit die Schabracke mit dem gewünschten Emblem bestickt werden kann, muss meist eine Vektorgrafik übermittelt werden. Die Farben der Fäden sind individuell aus einer breiten Auswahl von Möglichkeiten wählbar.
Dass der Begriff Schabracken kaum einen Anhaltspunkt für seine Bedeutung liefert liegt an seinem Ursprung. Die Wurzeln liegen entweder im ungarischen, wo es „csábrák“ heiß oder im türkischen wo man den Begriff „çaprak“ verwendet. Unter dem Begriff Schabracke versteht man eine Pferdesatteldecke welche rechteckig ist und nicht vollständig vom Sattel verdeckt wird. Solche Vorläufer von Schabracken war der so genannte Woilach der Kavallerie.
Einer Schabracke kommen gleich mehrere Funktionen zu. Dadurch, dass sie größer als der Sattel ist, dient sie einem Optischen Zweck. Schabracken tragen an den sichtbaren Stellen oft Verzierungen oder Schriftzüge. Das können zum Beispiel das Vereinswappen, das Sponsorlogo, das Brandzeichen, die Initialen des Reiters, oder der Pferdename sein.
Wie bei der normalen Pferdesatteldecke kommt der Schabracke auch die wichtige Funktion zu, ein Scheuern des Sattels auf dem Rücken des Pferdes zu verhindern. Die Satteldecke soll dabei gleichsam Pferderücken und Sattel schützen. Da die Schabracken größer sind als der Sattel, bietet sie die Möglichkeit am Sattel Taschen oder Gepäckstücke zu befestigen, welche sonst am Pferderücken scheuern würden. Das ist z.B. bei Wanderritten sehr nützlich.
Dem Material dieser Sattelunterlagen kommt eine bedeutende Rolle zu. Die Schabracke soll den Pferderücken schützen und keine Druckstellen hinterlassen. Für diesen Zweck muss die Schabracke fest unter dem Sattel liegen und darf nicht verrutschen. Die Schabracke darf nicht zu dick sein, da sie sonst die Passform des Sattels verändert. Ist sie zu dick, kann der Sattel sehr schnell eng werden. Da die Schabracke größer ist als die normale Satteldecke wird mehr Fläche bedeckt weshalb die Wärme schlechter abgeleitet wird und das Pferd mehr schwitzt. Aus diesem Grund ist eine Verwendung von atmungsaktivem Material sehr ratsam. Wegen der Schweißbildung bilden sich Schweißrückstände in Form von Krusten und Salzen. Die Schabracke sollte also aus einem pflege leichtem Material hergestellt sein. Sehr gute Materialien sind Baumwolle oder Samt. Das richtige Material hängt jedoch vom Verwendungszweck ab. Sehr oft kommen Materialien kombiniert zum Einsatz.
Eine so hergestellte Schabracke zieht nicht nur alle Blicke auf sich, sondern sorgt vor allem für ein angenehmes Wohlgefühl des Pferdes, und das ist ja das wichtigste!