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Gamaschen bedeuten zusätzliche Sicherheit

 

Gamaschen zum Schutz der empfindlichen Pferdegelenke sind immer von Vorteil, selbst wenn die Tiere sie auf der Bahn oder Koppel tragen. In der Handhabung sind Gamaschen gegenüber Bandagen, die man natürlich auch anlegen kann, einfach anzulegen. Das Innere ist fast immer mit Lammfell, Vliesmaterial oder Stoffen wie Neopren gefüttert, so dass das Innere weich und anschmiegsam am Gelenk des Pferdes anliegt. Als Verschluss dienen meist Klettverschlüsse, die zunächst durch eine Schnalle geführt und dann geschlossen werden. Wichtig ist es, beim Kauf die Stärke des Pferdebeins zu kennen, denn es gibt unterschiedliche Größen. Umschlossen wird das Sprunggelenk und die Gamaschen sollten etwa 10 cm darüber hinausführen und der ergonomischen Form des tierischen Gelenks folgen. Damit ist das Tier bei ungewohnten neuen Bewegungen bei der Dressur oder auf der Koppel geschützt, auch wenn es sich einmal selber beim Laufen tritt, was durchaus vorkommen kann.
An Transportgamaschen werden noch einmal besondere Anforderungen gestellt. Beim Verladen der Tiere kommt es vor, dass sie einander vor Nervosität gegenseitig auf den Ballen oder den Kronrand steigen. Auch auf der Verladerampe des Hängers oder LKW können die Tiere ausrutschen und sich Schürfwunden zuziehen oder auf das Vorderwurzelgelenk stürzen. Davor schützen die aus stabilerem Material hergestellten Transportgamaschen perfekt, weil sie das Bein an den empfindlichsten Stellen sicher umschließen. Auch während des Transports müssen die Tiere die Fahrbewegungen ausgleichen. Deshalb stehen die Pferde nie an der gleichen Stelle und treten im Fahrzeug herum. Sollte es Fahrsituationen oder Geräusche geben, durch die ein Tier erschrickt, kann es sich ohne Transportgamaschen leicht an Fahrzeugabgrenzungen stoßen. Stehen mehrere Tiere gemeinsam im Hänger können sie sich auch durch Ausschlagen gegenseitig Verletzungen zufügen.
Auch beim Aussteigen bedeuten die Gamaschen einen höheren Sicherheitsfaktor für Tiere, die es eilig haben den Hänger oder LKW zu verlassen, denn besonders dann bedeutet die Rampe ein gefährliches Hindernis und die Gefahr, dass das Tier stürzt ist hier besonders groß.
Fast alle Tiere gewöhnen sich sehr schnell an das Anlegen und Tragen der Gamaschen und sie erhöhen in jeder Lage den Sicherheitsfaktor bezüglich der empfindlichen Gelenke.

Wie funktionieren Transportgamaschen

 

Jeder der sein Pferd, über weite Strecken in einem Pferdeanhänger transportieren möchte, ist schon einmal über den Begriff Transportgamaschen gestolpert. Doch was genau sind Transportgamaschen und wie sollen sie bei dem Transport des Tieres helfen?

Unter Transportgamaschen versteht man, einen Beinschutz für Pferde. Dieser soll die empfindlichen Beine des Tieres schützen und so verhindern, das diese sich bei einem Transport, in einem engen Pferdeanhänger Verletzungen zuziehen. Um genügend Sicherheit für das Pferd zu gewährleisten, sind die Gamaschen meist aus Leder oder aus Stoff mit einer weichen Kunststoff/Schaumstoff Füllung.

Es gibt die Gamaschen in verschiedenen Ausführungen, darunter: Kurze Lange, verschiedenen Dicken, verschiedene Farben und, wie schon erwähnt, aus verschiedenen Materialien. So bietet sich für jedes Pferd der richtige Schutz an.

Doch wie findet man nun die richtige Gamasche für sein Pferd? Je nach Pferderasse und Art des Anhängers ist das Verletzungsrisiko größer oder kleiner. So wird sich ein Pony in einem normal großen Pferdeanhänger nicht so schnell an den Beinen verletzten, wie ein großer Artgenosse, der wenig Platz hat. Dies lässt den Schluss zu, so größer das Pferd ist umso gefährdeter ist es bei einem Transport. Selbstverständlich, sollte man auch bei jungen Pferden und Ponys auf einen Schutz durch eine Gamasche nicht verzichten. Für diese jedoch bieten sich die dünneren Transportgamaschen an, diese sorgen zwar auch für ausreichenden Schutz, behindert das Tier aber nicht so wie eine dickere Gamasche.

Wenn man sich nun für eine Gamasche entscheidet, sollte man diese an das Bein seines Pferdes anpassen, denn nur so ist der Schutz gewährleistet. Aber auch die Verschlussart macht einiges aus, so gibt es Gamaschen mit Klettverschluss oder mit Schnallen. Der Klettverschluss bietet sich hier natürlich an, weil er schneller zu schließen ist und so dem Pferd Stress erspart. Ein Nachteil bei den Klettverschlüssen ist jedoch die hohe Anfälligkeit für Schmutz, wie Heu und Schlamm. Wenn der Klettverschluss zu sehr verdreckt ist schließt er nicht mehr richtig, und die Gamasche kann verrutschen, was den Schutz des Tieres gefährdet. Aus diesem Grund sollte man sich vorher überlegen wie man die Transportgamaschen anbringt, damit eine sichere Reise für das Tier, gewährleistet ist.